Seit 2008 beschäftige ich mich mit dem Thema „Geocaching“. Was als ein Hobby begonnen hat, schlug sich sehr schnell auch in meiner Arbeit nieder. Seit 2009 gebe ich Fortbildungen zum Thema und binde die Methode in Workshops und Seminare ein.

Mittlerweile gibt es sehr viele Ergänzungsmöglichkeiten zum „normalen“ geocachen mit GPS: Smartphones und Tabletts unterstützen die digitale Schnitzeljagd mit vielfachen Apps und ersetzen an manchen Stellen das GPS.

Durch den Reiz des „digital und draußen“ gelingt es zum einen Kinder und Jugendliche wieder zu motivieren, sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und Zeit draußen zu verbringen. Zum anderen lassen sich mit Bildungsrouten wunderbar Inhalte vermitteln, die Erlebnis- und Praxisorientiert sind. Hier werden Bezüge zum Alltag hergestellt, die in herkömmlichen Unterrichtssituationen untergehen und keine Berücksichtigung finden. So lassen sich z. B. Problemstellungen einfügen, die den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen betreffen. Aus diesem Grund ist Geocachen und mobiles Lernen auch sehr geeignet für Teambildungsprozesse.